Normenmanagement

Normen-
management

Normenmanagement / Regelwerkmanagement sind technische Bereiche des Informationsmanagements. Diese Tätigkeit organisiert die Beschaffung, Überwachung und Bereitstellung eines breiten Spektrums projektunabhängiger Dokumentation. Normen beschreiben die anerkannten Regeln der Technik; ihre Anwendung reduziert das Geschäftsrisiko. Die Anwendung harmonisierter Normen erleichtert die Produktzulassung.

„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“

Georg Christoph Lichtenberg (1742 -1799), deutscher Schriftsteller und der erste deutsche Professor für Experimentalphysik

Normenmanagement / Regelwerkmanagement ist ein klassischer Teilbereich des operativen Informationsmanagements. Das klassische Normenmanagement hat sich begrifflich als Beschaffung, Aktualitätenüberwachung und Bereitstellungstätigkeit einschließlich der Nutzerinformation etabliert. In dieser reinen Form kann es heute jedoch nicht mehr praktiziert werden. Es gibt zu viele ähnliche Dokumente, die von ihren Typen her genau nach den gleichen Regeln und Abläufen gehandhabt werden können und auch so gehandhabt werden sollten. Der Begriff Normenmanagement ist fest etabliert, sollte aber unbedingt als ebenbürtig mit dem Terminus Regelwerkmanagement verstanden werden.

Das operative Regelwerkmanagement wird aus etablierten Informationsquellen gespeist. Es hat die Aufgabe, die benötigten Informationen zur rechten Zeit, am rechten Ort und in der gebotenen Qualität bereitzustellen. Alleine dieser Teil des Informationsmanagements birgt viel Risikopotential, das auf den ersten Blick nicht unbedingt zu erkennen ist.

Als große generelle Bereiche gelten z. B. die Generierung und Bereitstellung von rechtlichen Informationen (Gesetze, EU-Richtlinien etc.), Informationen zu Sicherheit, Gesundheit, VBG, Arbeitsstättenrichtlinien oder zu Technikthemen. Alle Dokumente und Informationen aus diesen beispielhaft erwähnten Bereichen haben eines gemeinsam: sie gelten als projektunabhängig. Das ergibt sich daraus, dass diese Dokumente nicht für ein bestimmtes Projekt erstellt wurden. Dies gilt auch dann, wenn sie ggf. für ein Projekt beschafft wurden und diesem Projekt zugeordnet werden. Ihre Aktualität ist auch nach Abschluss des Projektes zu überprüfen und zu kennzeichnen.

In speziellen Branchen, wie dem Bahnwesen, unterstützt das operative Regelwerkmanagement die Aufgabe der ECM.

Risikominderung durch Fokussierung

Das Risiko kann durch die Entscheidung, diese geschäftsrelevanten Nebentätigkeiten auf ausschließlich dafür verantwortliche Arbeitsplätze zu konzentrieren, gemindert werden.

Diese Lösung hat den Vorteil, dass die hierfür verantwortlichen Personen durch die regelmäßige Erledigung ihrer Aufgabe Routine im Handeln erlangen und behalten. Diese Routine erhöht und erhält die Sicherheit in der Anwendung der Werkzeuge und Auswertung der Informationsquellen. Zugleich wird die Kapazität für das Kerngeschäft gestärkt.

Angebot

Hier setzen wir mit unseren Dienstleistungen an:

Wir….

…aktualisieren kontinuierlich Ihren gesamten Normenbestand, veröffentlichte Berichtigungen werden dabei automatisch verfolgt und in Ihre Normen eingearbeitet.

… recherchieren weltweit zu technischen Sachthemen,

…bestellen für Sie alle benötigten Vorschriften und Regelwerke, Technische Literatur und Gesetze,

… informieren Sie team- oder mitarbeiterbezogen.

…unterstützen Sie in der Analyse des Istzustands und erarbeiten den Sollzustand. Will Ihr Unternehmen die Nebentätigkeiten selbst erbringen, unterstützen wir Sie gerne dabei, indem wir z. B. die dafür zuständige Person entsprechend den Erfordernissen coachen, sodass die Arbeiten sicher und effektiv erledigt werden können.

Haben Sie schon mal über Outsourcing nachgedacht? Wir unterstützen Sie bei der Reduzierung der Kosten durch Einsparung von unnötigen Recherchestunden Ihrer Mitarbeiter. Darüber hinaus verschaffen wir Ihnen Qualitätssicherheit und Rechtssicherheit. Auf Wunsch bringen wir die dafür besonders geeignete Software gleich mit.

Unser Dienstleistungsangebot unterstützt sie bei der Organisation und Umsetzung der Kapitel 6 und 7 der Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001:2015.

Vorteil durch Normen

Der Anwender von Normen verschafft sich eine deutliche Risikominderung seines Handelns, weil Normen die anerkannten Regeln der Technik beschreiben. Normen haftet immer noch das langweilige und uninteressante „Schrauben- und Muttern-Image“ an, tatsächlich sind sie aber ein hervorragendes Mittel sowohl zur Risikoreduzierung im Tagesgeschäft als auch zur Marktgestaltung. Näheres hierzu lesen auf der Seite Patente und Normung.

Marktführung durch Normung

Marktführung durch Normung – ein spannendes Thema. Es gibt zahlreiche Beispiele für Unternehmen, die genau diesen Weg für sich entdeckt haben und sich damit zum Marktführer in ihrem Bereich entwickelt haben. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Seite Patente und Normung.

Gerne biete ich zu diesem Thema auch einen Vortrag an.

Teilbereiche

Normen-Management / Regelwerkmanagement

Wir bieten Dienstleistungen mit Fachkompetenz für die Stärkung des internen Compliance-Managements:

Beschaffung, Bereitstellung, Überwachung von
Normen, Regelwerken
QS-Dokumenten
Gesetzen, Richtlinien etc (national und international)
Weiterer geschäftsrelevanter Dokumente
Individuelle Recherchen
Dokumenteninhaltvergleiche
(altes / neues Dokument)
Quellenüberwachung
Homepage-Überwachung
Kommunikation der Ergebnisse
entsprechend Verteiler bzw. Notwendigkeit

Für das Regelwerkmanagement und das interne interne Compliance-Management verfügen wir über dafür besonders geeignete Software.

Homepage-Überwachung

Mit spezieller Software wird eine regelmäßige Beobachtung von Homepages bzw. Internet-Portalen sicherstellt und erleichtert. Die regelmäßige Überprüfung der Seiten auf Veränderungen erleichtern die Beobachtung und das Erkennen, ob eigene Informationen noch aktuell sind. Dies stellt eine erhebliche Effizienzsteigerung dar und ist ein wesentlicher Schritt zur Verbesserung der Prozess- Sicherheit und damit der Risikominimierung. Mit dieser Software können wir jede Homepage beobachten – dazu gehören Seiten der Regelwerksetzer und Aufsichtsbehörden, wie z. B. EBA, ERA, LBA, EASA, EU-Kommission und Gesetzes-Portalen ebenso wie Seiten ihrer Konkurrenten im Rahmen der Wettbewerbsbeobachtung. 

Die Vorteile für Ihr Unternehmen liegen in der

Zeit- und kostensparenden Suche nach Veränderungen auf Internetseiten (z. B. auf der EBA-Homepage)

– Steigerung der Prozesseffizienz durch Automatisierung

– Sicherheit der Prozesse zum Überwachen der Homepages mit Unabhängigkeit vom Tagesgeschäft

– Regelmäßige Überprüfung auf Veränderungen

– Schnelle Information mit automatischer Benachrichtigung über Veränderungen, dadurch

– Vermeidung von Überraschungen und „Feuerwehreinsätzen“

– Punktgenaues Auffinden der Änderung

– Kennzeichnung der Änderung

– Einwahl in passwordgeschützte Bereiche

– Änderungsverfolgung bis in das hochgeladene Dokument

– Keine Festlegung auf bestimmte Homepages

Das Ergebnis der Überwachung sind farblich gekennzeichnete Hinweise auf Veränderungen, die im linken Teil des Bildes beispielhaft dargestellt sind.

Bild Homepage-Überwachung Vergleich alt-neu

Bild Homepage-Überwachung Vergleich neu-alt

Dokumenteninhaltsvergleiche

Die Kennzeichnung geänderter Stellen im Dokument werden durch Gegenüberstellung und farbiger Unterlegung auf einen Blick kenntlich gemacht. Zusätzlich ist ein Durchsuchen der verglichenen Dokumente nach Schlagworten möglich.

Bild Dokumenteninhaltsvergleich Vergleich neu-alt

Bild Dokumenteninhaltsvergleich Vergleich neu-alt

Für Sie zum Download:
Produktdatenblatt Dokumenteninhaltsvergleich und Hompageüberwachung (583kb)

Externe Normenstelle

Wir bieten Ihnen die komplette Übernahme der Aufgaben einer Normenstelle / eines Normen-Verantwortlichen, wie etwa:

– Beschaffen der Normen
– Organisieren der Normen
– Kennzeichnen der Aktualität
– Aufbau und Pflege der Verteiler
– Nutzerbenachrichtigungen
– Anwendungsberatung
– Beobachtung der Normungsaktivitäten und-gremien
– Neue Normen auf betriebliche Relevanz beurteilen
– Normeninhalte bewerten und kommunizieren
– Ggf. Maßnahmen zur Integration in die eigenen Prozesse und Produkte initiieren
– weitere Tätigkeiten

Anmerkung: Normen stehen in dieser Aufzählung als Synonym für jegliche Art projektunabhängiger Schriften und Regelwerke

Beispiele für Themen einer Normenstelle. Quelle: AGU Wenglorz

Beispiele für Themen einer Normenstelle. Quelle: AGU Wenglorz

Hinsichtlich der CE-Kennzeichnung unterstützen wir Sie in allen Fragen der Regelwerkbeschaffung und –überwachung zum Erlangen bzw. zum Erhalt der Produktkonformität, zur Reduzierung der Haftungsrisiken und Sicherstellung des aktuellen Informationsstands.

Schulungen

Damit sie selbst diese Leistungen in der internen Normenstelle optimal erbringen können, bieten wir Ihnen Schulungen, Coaching und Beratungen an. Sie umfassen etwa Fragen der Strukturierung und Organisation des Regelwerkmanagements ebenso wie Schulungen der Belegschaft hinsichtlich des Verständnisses der Normen und ihrer sicheren Anwendung.

Nicht gefunden, was Sie suchen? Bitte fragen Sie an; wir helfen Ihnen gerne weiter.

Software

Die hier angebotene Software unterstützt die Tätigkeiten und das Bestreben, alle erforderlichen Informationen in sicherer und transparenter Weise übersichtlich bereitzustellen. Sie fördert zugleich das interne Compliance-Management und ist daher ein wesentlicher Baustein zur Risikominderung.

„Dieses gemeinsame Interesse veranlaßt alle, auf Verbesserung, Vereinfachung und Beschleunigung des Arbeitsprozesses zu sinnen.“

Charles Baudelaire (1821 – 1867), französischer Dichter und Ästhetiker

Die hier angebotene und am Markt etablierte Software unterstützt Sie nachhaltig bei der Optimierung Ihrer Geschäftsprozesse.

Regelwerk-Managementsoftware

Die modular aufgebaute state-of-the-art-Software unterstützt Sie optimal bei der Erledigung des Normen- und Informationsmanagements. Gleichzeitig stellt sie die umfassende Information ihrer Nutzer sicher. Die Software ist in ihrem Grundmodul bereits mit zahlreichen Funktionen ausgestattet. So ist es dem Unternehmen beispielsweise möglich, alle Anforderungen problemlos und nachhaltig umzusetzen, die sich aus der Zertifizierung und den rechtlichen Rahmenbedingungen ergeben (wie das Rechtemanagement bei Regelwerken, Einrichtung und Beschränkung der Mandantenzugriffe u. a.). Das Einhalten militärischer Sicherheitsstandards für die Benutzerschnittstelle schafft zusätzliche Sicherheit.

Die Software ist nach den Anforderungen des GMP Framework (GMP = Good Manufacturing Practice als Umsetzung der Richtlinie 2003/94/EG und Richtlinie 1991/412/EWG) erstellt. Zudem wird sie den Grundsätzen zur elektronischen Unterschrift und Dokumentation der Änderungshistorie nach 21 CFR Part 11 sowie den Erfordernissen des Compliance-Managements gerecht. 21 CFR Part 11 ist Teil des Code of Federal Regulations der United States Food and Drug Adminstration (FDA) zu elektronischen Aufzeichnungen und elektronischen Signaturen (ERES). Teil 11 definiert die Kriterien, unter denen elektronische Aufzeichnungen und elektronische Signaturen als vertrauenswürdig, aussagekräftig und gleichwertig mit Papieraufzeichnungen betrachtet werden. Die Software ist sowohl als Server-Installation (Lizenz-Modell) als auch als Cloud-Lösung (Miet-Modell, deutscher host) verfügbar. Die Integration in bestehende Systeme ist möglich. Detaillierte Informationen über die Software stehen für Sie zum Abruf bereit.

Dokumentenmanagement-Software DMS

Diese Software ist ein Erweiterungsmodul zur beschriebenen Regelwerk-Managementsoftware. Sie unterstützt Ihr Unternehmen beim rechtssicheren Dokumentenmanagement jenseits der Regelwerke. Programmiert wurde sie nach den gleichen Kriterien zum Einhalten militärischer Sicherheitsstandards, den Anforderungen des GMP Framework und 21 CFR Part 11. Ein ausgefeiltes Rechtemanagement unterstützt Sie bei der Einhaltung unterschiedlichster Zugriffsaspekte. Detaillierte Informationen über dieses Erweiterungsmodul und die Vorteile für Ihr Unternehmen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Risikominderung durch Informationssicherheit

Die Anwendung einer von Experten ihres Gebiets entwickelten und auf die Aufgabenstellung ausgerichteten Software ermöglicht deren regelmäßige Anpassung an neue Funktionen und Vorgaben, ohne dass sich der Kunde mit der Konzeption von Änderungen befassen und deren Validierung durchführen muss. Der Nutzer arbeitet mit einem Werkzeug, dass den geltenden Anforderungen gerecht wird, und kann sich ganz auf seine Aufgabe konzentrieren.

Produktmerkmale

Die folgenden Produktmerkmale sind exemplarisch und keinesfalls als vollständige Produktbeschreibung zu betrachten:

Web-basiertes Werkzeug
GMP-konforme Datennutzung unter Berücksichtigung von 21 CFR Part 11 möglich (elektronische Unterschrift, Änderungshistorie)

Einhaltung militärischer Sicherheitsstandards
Standards für die Benutzerschnittstelle

Adaptionsfähigkeit an bestehende Systeme

Verfügbar als Server- oder Cloud-Lösung

Modularer Aufbau
Dadurch nur Kauf bzw. Miete der benötigten Bausteine (Berücksichtigung von Kundenwünschen möglich)

Erfüllung der Compliance-Anforderungen

Favoritenordner
Möglichkeit persönlicher Favoriten mit Änderungsüberwachung

Benachrichtigung
Mitteilung über Veränderungen der Favoriten

Bestellwesen
Integriertes Bestellwesen für den Anwender

Normenüberwachung
Ihre Regelwerke immer „auf Stand“

Dokumentenhistorie
Die historische Entwicklung Ihrer Normen und QS-relevanten Dokumente im Überblick

Mehrsprachigkeit
Suchfeld auch mit kyrillischen und chinesischen Schriftzeichen bedienbar

Kennzeichnung
Automatische Stempelung der Dokumente

Mandantenfähigkeit
Eingeschränkter Zugriff für Lieferanten oder Kunden inklusive zeitlicher Befristung

Differenzierte Rechteverwaltung
Auch mit zeitlicher Begrenzung möglich

Freigabeprozess nach ISO /TS 16949
Unterstützung mit Fristenüberwachung

Unterstützung der Lizenzrechte unterschiedlicher Regelwerksetzer

Reporting
Auswertungen nach unterschiedlichsten Gesichtspunkten zur Bestandspflege und Kostenreduzierung

Import-Export-Schnittstellen
Unterschiedliche Formate und Regelwerksetzer (z. B. Perinorm, DITR, IHS)

Verlinkung der Dokumente auf beliebige Ablageorte, bis ins Internet

Verwaltung aller Dokumentenarten
Mit beliebigen Dateiformaten inklusive offline Standorten

Eigene Klassifizierung interner Werk- und Kundennormen und -dokumente

Unterstützung der externen Normenstelle

Erweiterte Dienstleistungsangebote

 

Für Sie zum Download:

Produktdatenblatt Regelwerkmanagement-Software (pdf, 207kb)

wisdom-dms-merkmale-auf-einen-blick-stand-2016-10 (pdf, 96kb)

Folgender Slider vermittelt Ihnen mit seinen Bildern einen Eindruck der beschriebenen Software:

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Innovationsmanagement

Innovations-
management

Innovationsmanagement ist eine Managementaufgabe und erfordert eine festgelegte Strategie und Organisation im Unternehmen. Maßnahmen, wie sie für den Bereich des Patentmanagements etabliert sind, unterstützen den Entwicklungsprozess und reduzieren das Risiko des späten Scheiterns.

„Man muß Ideen die Chance geben, sich zu verwirklichen.“

Thomas Alva Edison (1847 – 1931), Erfinder, Entdecker des glühelektrischen Effekts

Ursprung jeder Innovation ist eine Idee, die, je nach Organisationsgrad, gezielt oder mehr zufällig in einer Innovation mündet. Daher sollte jedes Unternehmen ein Konzept zur Organisation von Innovationen haben.

Wenn ein organisiertes Innovationmanagement aufgebaut werden soll, ist zu entscheiden, welche der ca. 40 am Markt verfügbaren Methoden zur Innovationsgewinnung Anwendung findet.. Ebenso gibt es auch unterschiedliche Modelle, wie das Innovationsmanagement zu strukturieren ist.

Wenn ein organisiertes Innovationsmanagement existiert, sollte das Konzept auf Stärken und Schwächen hin überprüft werden.

Innovationen münden sehr oft in Schutzrechtsanmeldungen, wenn sie wirklich neu sind. Um hier Freiheit zum Handeln zu haben, sollte der Innovationsprozess durch Beobachtungen und Recherchen zum Stand der Technik begleitet werden.

Risikominderung im Innovationsprozess

Der Innovationsprozess sollte durch eine klare Struktur und Vorgaben zum Ablauf organisiert sein und durch begleitende Maßnahmen abgesichert werden. Maßnahmen, wie sie für den Bereich des Patentmanagements etabliert sind, unterstützen den Entwicklungsprozess und reduzieren das Risiko des späten Scheiterns. Die Teilnehmer am Entwicklungsprozess sind dabei zur Verschwiegenheit zu verpflichten.

 

Angebot

Wir unterstützen Sie gerne bei der Konzeption eines Innovationsmanagements beispielsweise durch:

  • Beschaffen und Bereitstellen der verfügbaren Informationen zum Thema „Innovationsmanagement“
  • Ausarbeiten eines Konzepts zur Organisationsstruktur des Innovationsmanagements

  • Weitere in diesem Stadium erforderliche Tätigkeiten zur Gestaltung dieses Organisationsteils

  • Gegebenenfalls Einführung und Übernahme des Innovationsmanagements als Dienstleister

Ein vorhandenes Innovationsmanagement stärken wir gerne in seiner Funktion z. B. durch

  • Sammeln und Strukturieren der Ideen und Neuerungen
  • Aufspüren bereits bekannter Lösungen vor aufwändiger Entwicklung
  • Recherchen zum Stand der Technik zur Vermeidung von Patentverletzungen
  • Recherchen in Datenbanken der Nicht-Patent-Literatur (NPL-Datenbanken)
  • Wettbewerbsbeobachtung
  • Bearbeiten der Innovationsmeldung
  • Erarbeiten eines Vergütungssystems
  • Trendanalysen und –entwicklungen
emendatio 2016 ©

emendatio 2016 ©

 

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Informationsmanagement

Informations-
management

Informationsmanagement dient der Erlangung, Bewertung und Organisation der Informationsvielfalt. Informationen sind die Basis für einen erfolgreichen Geschäftsbetrieb. Sie werden, je nach Inhalt, zur Entwicklung von Geschäftsmodellen, Produkten und Prozessen genutzt, aber auch zur Abwehr unnötiger Risiken. Hierzu bedarf es einer systematischen und nachhaltigen Organisation der Informationen.

„Immer soll nach Verbesserung des bestehenden Zustands gestrebt werden, keiner soll mit dem Erreichten sich zufrieden geben, sondern stets danach trachten, seine Sache noch besser zu machen.“

Robert Bosch (1861 – 1942) deutscher Industrieller

Informationsmanagement bezeichnet allgemein die Gewinnung von Informationen jeder Art sowie deren Aufzeichnung, Speicherung, Bereitstellung und Vermittlung. Informationen sind ein wirtschafts- und wettbewerbsrelevanter Stoff. Ihre vollständige Bereitstellung zur richtigen Zeit, im richtigen Umfang und für die richtige Person ist als Qualitätsmaß anzusehen.

Generell lässt sich das Informationsmanagement in drei Unterbereiche aufteilen: das strategische, das taktische und das operative Informationsmanagement. In Anhängigkeit vom Unternehmenszweck betreibt jedes Unternehmen alle drei Elemente in unterschiedlicher Gewichtung. Große Beratungsfirmen haben beispielsweise eigene Abteilungen, die sich nur um die strategische Informationsgewinnung und deren weiteres Management kümmern, damit die beratenden Bereiche auf diese Erkenntnisse zugreifen können. Kleinere und ganz kleine Unternehmen hingegen kaufen eventuell Informationen von Informationsbrokern, die auf die jeweilige Thematik spezialisiert sind.

Das operative Informationsmanagement wird aus etablierten Informationsquellen gespeist. Es hat die Aufgabe, die benötigten Informationen zur rechten Zeit und am rechten Ort in der gebotenen Qualität bereitzustellen. Alleine dieser Teil des Informationsmanagements birgt viel Risikopotential, das auf den ersten Blick nicht unbedingt zu erkennen ist; die Aktualität der Dokumente ist nicht immer sofort erkennbar.

Als große generelle Bereiche gelten etwa die Generierung und Bereitstellung von rechtlichen Informationen (Gesetze, EU-Richtlinien etc.), Informationen zu Sicherheit, Gesundheit, VBG, Arbeitsstättenrichtlinien oder zu Technikthemen.

Risikominderung durch Organisation

Die vielfältige und ungeordnete Informationsflut gilt es zu bändigen, um innerhalb des Unternehmens eine geregelte Bewirtschaftung und Steuerung der Informationen zu organisieren. Das Risiko kann durch die Entscheidung, diese geschäftsrelevanten Nebentätigkeiten auf ausschließlich dafür verantwortliche Arbeitsplätze zu verlagern, gemindert werden.
Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass die für diese Tätigkeiten verantwortlichen Personen durch die regelmäßige Erledigung ihrer Aufgabe Routine im Handeln erlangen und behalten, Sicherheit in der Anwendung der Werkzeuge und Auswertung der Informationsquellen eingeschlossen. Zugleich wird die Kapazität für das Kerngeschäft gestärkt.

 

Informationsflut

©Mindjet – Infografik mit freundlicher Erlaubnis von Mindjet hier genutzt

Angebot

Hier setzen wir mit unseren Dienstleistungen an und bieten Ihnen unsere langjährige Erfahrung in der Organisation von Informationen an. Wir unterstützen Sie in der Analyse des Istzustands und erarbeiten den Sollzustand. Will Ihr Unternehmen die Nebentätigkeiten selbst erbringen, unterstützen wir Sie gerne dabei, indem wir beispielsweise die dafür zuständige(n) Person(en) entsprechend den Erfordernissen coachen, sodass sie ihre Arbeiten sicher und effektiv erledigen kann.

Teilbereiche

  • Normen-Management / Regelwerkmanagement
    Fachkompetenz in allen Normenangelegenheiten mit Serviceleistung, Informationen über nationale und internationale Normen und Normeninhalte.
  • Innovationsmanagement:
    Sammeln und Strukturieren der Ideen einschließlich der erforderlichen Recherchen und Tätigkeiten zur Begrenzung des internen Aufwands und externer Kosten.
  • Patentmanagement:
    Unterstützung bzw. Übernahme der im Rahmen einer Innovation anstehenden Tätigkeiten von der Entscheidung für eine Schutzrechtserlangung bis zum Abschluss des Prozesses einschließlich der zwischenzeitlich erforderlichen Tätigkeiten bei Begrenzung des internen Aufwands und externer Kosten.
  • CE-Kennzeichnung:
    Unterstützung in allen Fragen der Produktkonformität zur Reduzierung der Haftungsrisiken und Sicherstellung des aktuellen Informationsstands.
  • Schulungen:
    Schulungen, Coaching und Beratung der verantwortlichen Person in Fragen der Strukturierung und Organisation. Das Ziel ist das optimale eigene Erbringen der erforderlichen Leistungen im jeweiligen Teilbereich.
  • Externe Normenstelle:
    Komplette Übernahme der Aufgaben einer Normenstelle / eines Normen-Verantwortlichen.
  • Software:
    Software zum strukturierten Bereitstellen und Darstellen der für einen risikoarmen und rechtssicheren Betrieb erforderlichen Regelwerke und anderer Dokumente im Unternehmen. Die Software unterstützt auch das interne Compliance-Management.

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